Herbstliche Foodstyling-Ideen für wirklich jeden Geschmack

Dass das Auge mitisst, ist ja allgemein bekannt. Anlass genug, Selbstgekochtes auch einmal liebevoll zu dekorieren. Dabei ist mit nur ein paar kleinen Handgriffen eine simple Herbst-Suppe schick für jeden Anlass. Vorbei sind also die Zeiten, in denen die Pfeffermühle Ihr einziges Deko-Werkzeug war.

Kürbissuppe
Kürbissuppe
Kürbissuppe
Kürbissuppe

Für Natürliche: Die Schönheit der Natur nutzen

Je mehr man von der Dekoration am Teller essbar ist, umso besser! Kaum etwas ist so wandelbar wie Küchenkräuter und Gewürze. Und egal ob platzsparendes Balkon-Kästchen oder üppiger Kräutergarten – Sie finden bestimmt immer einen Platz für das ein oder andere Kraut.

Wie vielfältig sich die heimischen Kräuter zum Garnieren einer einfachen Kürbis-Suppe eignen, zeigen Schnittlauch, Brunnkresse, Koriander und Rosmarin.

Für Extravagante: Dekoidee aus und im Kürbis

Manchmal darf es ruhig ein bisschen mehr sein. Für ein romantisches Dinner zum Beispiel, oder wenn wichtiger Besuch ansteht. Getreu dem Motto „Denn das Gute liegt so nah“ greifen Ausgefallene gerne zu dieser Deko-Idee. Für sie wird einfach ein hübscher kleiner Kürbis ausgehöhlt und zur Suppenschüssel umfunktioniert.

Selbstverständlich kann der Kürbis, nach verrichtetem Deko-Dienst, wieder verwendet werden. In Stücken auf einem Backblech geröstet und mit Gewürzen und etwas Olivenöl beträufelt, die ideale Resteverwertung nach dem großen Dinner.

Herbstliche Foodstyling Ideen (c) Cornelia Maier
Herbstliche Foodstyling Ideen (c) Cornelia Maier

Für Moderne: Colour Blocking mit Rote Bete-Espuma

Nicht nur in der Herbstmode ist Colour Blocking ein Trend – auch in der Foodwelt hat das Spiel mit den Farben schon längst Einzug gehalten. Orientieren Sie sich dabei an den Konträrfarben und bleiben bei vorwiegend warmen Tönen, kann schon gar nichts mehr schief gehen. Diese Variante des Foodstylings mit roter Rübe ist besonders im Herbst ein Highlight – Kürbis harmoniert nämlich ganz hervorragend mit dem Wurzelgemüse.

Das Rote Bete-Espuma ist ganz einfach herzustellen. Dafür einfach eine Knolle Rote Bete putzen, waschen und schälen. In kleine Würfel schneiden und mit etwas Wasser in einem Topf köcheln – das Wasser sollte das Gemüse knapp bedecken. Nach etwa 15 Minuten ist die Rote Bete gar. Mit einem Pürierstab zu Mus verarbeiten. Nun kommt der Zaubertrick: Einfach das Mus mit einem kleinen Milchaufschäumer, wie man ihn vom Cappuccino kennt, zu Rote-Bete-Espuma aufschäumen. Je mehr Zeit man dem Schaum widmet, umso standfester zeigt er sich. Garniert mit ein paar Rote Bete Chips eine Dekoidee, deren Einfachheit wohl niemand so erahnen würde.

Zum Abschluss sei gesagt, dass ein ganz bestimmter Küchen-Trend jeder Mahlzeit das gewisse Etwas verleiht: Die Liebe zum Kochen und zur Küche.

Kategorie: Kulinarik und Genuss Tags: Gastbeiträge

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