Mitteilungen mit Schlagwort ”Do it yourself”

  • ewe - kulinarisches Wörterbuch

    Das kulinarische Wörterbuch

    Poelieren, Sautieren, Paprizieren, Julienne oder auch Bardieren sind Begriffe, die wir in der Küche antreffen. Wer diese Wörter nun das erste Mal hört, muss allerdings nicht verwundert sein. Bei den Begriffen handelt es sich um Fachwörter der hohen Kochkunst.

    Poelieren, Sautieren, Paprizieren, Julienne oder auch Bardieren sind Begriffe, die wir in der Küche antreffen. Wer diese Wörter nun das erste Mal hört, muss allerdings nicht verwundert sein. Bei den Begriffen handelt es sich um Fachwörter der hohen Kochkunst. Sich mit ihnen zu beschäftigen, regt aber auch unsere Kreativität an. Sie können uns zu Experimenten an unserem eigenen kulinarischen Rückzugsort inspirieren. Und dafür ist die Küche doch schließlich da: Einen Ort zu schaffen, an dem das Kochen Spaß machen darf. Doch was verbirgt sich hinter diesen kulinarischen Codewörtern und welche Anforderungen stellen sie an unsere Küche?

    Einige der Begrifflichkeiten klingen erst einmal schwer verständlich, da sie häufig aus anderen Sprachen abgeleitet wurden – je nachdem, aus welche Küche die Idee stammt. Die Vielzahl französischer Wörter belegt, dass die europäische Küche in den letzten Jahrhunderten vor allem von den Franzosen beeinflusst wurde. Früher war die Kochkunst lange Zeit dem Adel vorbehalten, doch heute entdecken wir an jeder Ecke ein besonders schmackhaftes, exotisches oder überaus gesundes Essen. Um uns herum wimmelt es von Eigenkreationen und Besonderheiten. Manches davon ist schwierig zu Hause umzusetzen, aber dadurch bleibt auch der Zauber erhalten, den das Essen im Restaurant umgibt. Trotzdem können viele der Kochtechniken in der eigenen Küche angewendet werden, wenn man sie denn nur besser versteht.

    Poelieren hört sich beispielsweise erst einmal sehr pompös an. Dahinter verbirgt sich allerdings nicht viel mehr als eine kombinierte Garmethode, die im Deutschen auch mit „hellbraun dünsten“ beschrieben wird. Dazu wird das Fleisch zuerst in einer Pfanne mit Fett hell angebraten und daraufhin im Ofen mit geschlossenem Deckel bei etwa 140–160° C langsam weitergegart. Außerdem wird das Fleisch mit dem eigenen Bratensatz kontinuierlich überträufelt. Kurz vor Ende des Prozesses den Deckel einfach abnehmen und die Temperatur auf 180° C erhöhen, damit das Fleisch seine hellbraune Farbe erhält. Diese Methode des Garens wird fast ausschließlich für helles Hausgeflügel, Entrecote, Koteletts oder Filets verwendet.

    Beim Sautieren wird geschnittenes oder zerkleinertes Gemüse, Fleisch oder Fisch bei hoher Temperatur (160–240° C) in einer offenen Pfanne kurz angebraten. Es empfiehlt sich, dazu eine Pfanne mit hochgezogenem Rand zu verwenden. Wichtig ist, dass nur so viel in die Pfanne gegeben wird, dass alles problemlos nebeneinanderliegen und die Hitze gleichmäßig rasch aufnehmen kann. Die Pfanne sollte vorher gefettet werden. Wegen der hohen Temperaturen eignen sich dafür vor allem Butterschmalz und Öle, die einen hohen Rauchpunkt haben. Butter ist nicht empfehlenswert.

    Das Paprizieren beschreibt den Vorgang des Röstens von pulverförmiger Paprika. Dies erfolgt für gewöhnlich in Öl oder Butterschmalz. Das Pulver wird hineingestreut und, nachdem es angebraten wurde, mit Wein oder verdünntem Essig abgelöscht. Durch das Paprizieren erreicht man eine bessere Geschmacks- und Farbabgabe der Paprika an die spätere Soße. Eine Methode, die für Experimente wie geschaffen ist.

    Julienne ist in der Fachsprache eine festgelegte Schneideart von Gemüse. Es wird dabei in sehr feine, rechteckige Streifen geschnitten (1,5–3 mm breit und 3–5 cm lang). Zum einen eignet es sich so prima zum Dünsten oder als Gemüsebett für Salate, zum anderen ist die Form besonders dekorativ – und das Auge isst ja bekanntlich mit.

    Eine der wohl bekanntesten, aber auch interessantesten Kochmethoden ist das Bardieren. Abgeleitet vom französischen Wort barde, das in etwa als Speckscheibe übersetzt werden kann, bezeichnet es das Garen von Speisen umgeben von einem Speckmantel. Mageres Fleisch, aber auch Wild oder Wildgeflügel eignen sich hierfür sehr gut. Das Fleisch wird entweder mit dem Speck belegt oder komplett umwickelt und schützt es dadurch vor Austrocknung und verleiht ihm zusätzliches Aroma. Um den Geschmack des Fleisches nicht zu überspielen, wird meist auf die Verwendung von geräuchertem Speck verzichtet. Damit auch das Fleisch bräunen kann, muss der Speck kurz vor dem Ende der Garzeit wieder entfernt werden.

    Natürlich existieren noch jede Menge anderer schöner Wortkreationen und auch eine Menge neuer Formen der Kulinarik. Für viele der sagenumwobenen Techniken benötigt man nicht mehr als die richtigen Zutaten, ein Messer, eine Pfanne und Ihre Küche. Es gibt so viele, dass die Kreativität nie ein Ende finden muss. Noch leichter wird die Arbeit mit dem richtigen Küchenkonzept – schauen Sie sich doch einfach mal auf unserer Seite um und lassen Sie sich zusätzlich inspirieren. Wir wünschen Ihnen auf jeden Fall einen guten Appetit!

    Kategorie: Kulinarik und Genuss Tags: Do it yourself

  • Kürbisse - in den Herbst mit ewe Küchen

    In den Herbst mit ewe

    Es ist wieder soweit: der Herbst ist da, es wird früher dunkel und Halloween steht vor der Tür. Der Brauch rund um Grusel, Geister und Gänsehaut ist mittlerweile auch bei uns äußert beliebt und begeistert Klein und Groß. Der unangefochtene Star dieses Abends: der Kürbis.

    Aktuell ist der Kürbis nicht nur in aller Munde, er sticht bereits durch sein üppiges Erscheinungsbild aus den Auslagen der Supermärkte heraus. Mindestens genauso bunt wie das Herbstlaub der Bäume präsentiert er sich in allen Farben und Formen. Der außergewöhnlich warme und sonnige Sommer sorgte dafür, dass die Kürbisernte in diesem Jahr früher als gewöhnlich begann. Doch aufgepasst: Nicht jede Sorte sollte gleich im Kochtopf landen, denn es gibt Speise- und Zierkürbisse. Insbesondere letztere eignen sich sehr gut zum Schnitzen.

    Nur rund 200 von insgesamt 800 Kürbissorten sind essbar. Diese Speisekürbisse sind kalorienarm sowie reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Besonders bei nass-kaltem Herbstwetter macht es daher Sinn, sich diese Kraftpakete in die Küche zu holen.

    Beim Kauf von Kürbissen ist darauf zu achten, kleinere Früchte mit Stiel zu kaufen. Diese haben meist das festere, geschmackvollere Fruchtfleisch. Der Stiel verhindert zudem, dass sich an der unter ihm liegenden weichen Stelle Bakterien einnisten. Darüber hinaus sollte der Kürbis keine Druckstellen aufweisen und weich sein. Vom Verzehr von Zierkürbissen sei hingegen dringend abgeraten, da sie mitunter giftig sein können und zu Übelkeit führen.

    Zu den beliebtesten Speisekürbissen zählen:

    • Der Hokkaido oder auch Zwiebelkürbis: Er gehört zu den beliebtesten und schmackhaftesten Kürbissorten. Er wird daher auch gerne als Einsteigerkürbis bezeichnet. Die Schale ist essbar und kann mitgegart werden, was ihn einfach in der Zubereitung macht. Auffallend ist sein feines Esskastanien-Aroma.D
    • Der Butternut-Kürbis: Seine birnenartige Form und jede Menge Fruchtfleisch machen ihn äußerst beliebt. Er enthält nur wenige Kerne, was seine reichhaltige Füllung erklärt. Angeschnitten riecht der Butternut leicht nach Moschus, weshalb man ihn auch zu den Moschuskürbissen zählt. Am besten schmeckt er, wenn er noch leicht grün ist.
    • Einer der auffallendsten Kürbisse ist der Partissons: Aufgrund seiner Form wird er auch Ufo genannt. Der Partissons hat eine eher weiche und dünne Schale, die jedoch bei älteren Exemplaren hart wird. Dieser Kürbis wird häufig und gerne noch ganz jung gegessen. Es gibt auch Mini-Versionen, die mit Schale und Kernen sauer eingelegt werden.
    • Der Muskatkürbis oder auch Muscade de Provence: Diese Sorte kann bis zu stolze 20 Kilogramm schwer werden. Er hat die typisch gerippte Kürbisform und ist sehr saftig und aromatisch. Sein Fruchtfleisch kann sowohl roh verzehrt, als auch gegart serviert werden.
    • Der Spaghettikürbis: Cremegelb und oval-rund liegt er gerne so da. Die Früchte werden bis zu zwei Kilogramm schwer und verdanken ihren Namen der Besonderheit, dass das Fruchtfleisch nach dem Backen zerfasert. So lassen sich „Nudel-Gerichte“ zubereiten, die sogar in der eigenen Schale serviert werden können

    Jetzt stellt sich eigentlich nur noch die Frage, wozu das ganze Kürbisfleisch verwendet werden soll. Nicht jede dieser reichhaltigen Früchte gibt seinen Verwendungszweck direkt vor wie der praktische Spaghettikürbis. Und die gute alte Kürbissuppe ist zwar immer wieder ein jährliches, allerdings nicht mehr unbedingt das exotischste Highlight.

    Daher hier ein paar Ideen für neue Kürbiskreationen zum Ausprobieren:

    • Kürbis-Curry
    • Kürbis-Pommes
    • Kürbis-Muffins
    • Kürbis-Käsekuchen
    • Kürbisbrötchen zum saftigen Burger
    • Überbackener Ofenkürbis mit Feta

    Nicht nur die Kürbissorten sind vielfältig, auch seine kulinarische Verwendung. Unser Rat daher an Sie: Lassen Sie zu Halloween ihrer Kreativität einfach mal freien Lauf und erschaffen sie gespenstisch schöne und verboten leckere Eigenkreationen. Happy Halloween!

    Kategorie: Kulinarik und Genuss Tags: Do it yourself

  • ewe Küche mit Persönlichkeit

    Liebevoll gestaltete ewe Küche

    Die Interior Stylistin und Bloggerin Helga Coulon gewährte uns Einblick in ihre private ewe Küche. Wohlüberlegte Details, indirektes Licht und ein Händchen für Farben und Materialien verleihen diese Küche Persönlichkeit.

    Basis der Küchenplanung bildet eine ewe Nuova mit Colorfronten in weiß und fango. Kombiniert wurde die Küche mit einer Naturstein-Arbeitsplatte „Nero Assoluto“ und maßangefertigten Holzboarden vom Tischler. Die indirekte Beleuchtung sowie eine eigens gefertigte Sitzbank laden zum Verweilen und Wohlfühlen ein. Als Kochfeld wurde eine Variante mit eingebauter Abluftfunktion gewählt, so konnte auf einen klassischen Dunstabzug verzichtet werden und der Blick von und in die Küche bleibt frei. Ein weiteres Highlight: die Tafellack Wand bietet Platz für Erinnerungen, persönliche Nachrichten oder das Menü des Tages.

    Bei der Gestaltung standen neben dem Design auch ergonomische Aspekte im Mittelpunkt. So sorgt beispielsweise eine erhöht eingebaute Spüle für den nötigen Komfort beim Kochen.

    Ewe Küche – Planungsdetails:

    • ewe Küchenmodell: Nuova
    • Fronten: weiß Color, fango Color
    • Arbeitsplatte: Naturstein Nero Assoluto

    Idee, Konzeption und Dekoration:

    Casa Coulon – Räume zum Leben

    Mehr über Helga Coulon und ihre Arbeit erfahren Sie auf ihrer Website www.casacoulon.de und auf Instagram @casa.coulon

    Copyright Fotos

    Helga Coulon
    Flo Fetzer

    Kategorie: Echte Kuechen Tags: Küchenplanung, Do it yourself

  • ewe Vida (c) Room Inside

    Küche nach Maß

    Bei dieser urbanen Küchenplanung standen sowohl ein hoher Designanspruch der Kunden, als auch eine optimale Raumnutzung im Vordergrund. Die Firma Room Inside hat diese Anforderung perfekt umgesetzt und eine moderne Küche mit vielen intelligenten Details geschaffen.

    Basis für die Küchenplanung bildet das ewe Küchenmodell Vida. Die weißen, grifflosen Fronten verleihen der Küche ein modernes Erscheinungsbild. Eine Arbeitsplatte und Rückwand in eiche Umbria sorgen für die nötige Portion Wohnlichkeit. Die schräge Deckenfläche wurde bis obenhin verbaut und vom Tischler gefertigt.

    Ein besonderes Highlight ist die schwarze Schiebetür. Sie wurde mit einem Tafellack versehen und bietet Platz für Einkaufslisten und Notizen – dahinter verschwinden Elektrogeräte und Staugüter.

    Für einen zweiten Hingucker sorgt die eigens entworfene Beleuchtung: ein alter Tram dient als Träger für die Leuchten.

    Planungsdetails

    ewe Küche: Vida weiß Lack
    Arbeitsplatte und Rückwand: ewe Dekor eiche umbria

    Küchenplanung, Konzeption und Umsetzung

    ROOM_INSIDE OG
    Ing. Kurt Kumhofer & Gerhard Stanzel
    Möbeldesign & Objekteinrichtungen
    Stiftgasse 29, A-1070 Wien

    www.room-inside.at

    Copyright Fotos

    Ing. Kurt Kumhofer, Room Inside

    Kategorie: Echte Kuechen Tags: Küchenplanung, Do it yourself, Küchentrends

  • Inspirierende Stauraumlösungen-Blumen

    Zeigen Sie wer Sie sind - in Ihrer Küche

    Küchen werden etwa alle 15 Jahre erneuert, dazwischen sind sie unveränderliche Bestandteile unseres Zuhauses – mit an der Wand fixierten Möbelstücken und verschlossenem Stauraum. Gleichzeitig sind aber Flexibilität und eine persönliche Note ausschlaggebend für die Gestaltung der Küche.

    Eine Umfrage ergab, dass 49% aller Österreicher persönliche Details in ihrer Küche zeigen wollen. Deshalb haben wir überlegt, welche Elemente es den Benutzern erlaubt, eine Fülle an persönlichen Details in die Küche zu integrieren und stets flexibel zu bleiben.

    „Ein Kaffeetisch ist leicht zu verschieben, ein Küchenschrank jedoch nicht. Wir wissen hingegen, wie wichtig Flexibilität und die Möglichkeit, persönliche Gegenstände zu zeigen, sind. Dies ist schlicht ein Weg, in den Küchen persönlichere Gestaltung und Veränderungen je nach Anlass und Jahreszeit zu ermöglichen”, sagt Günter Schwarzlmüller, Marketingleiter bei ewe.

    Bei der Renovierung von Küchen lässt die Mehrheit der Menschen die Küchenaufteilung beim Alten und verändert lediglich Farbe und Aussehen der Schrankfronten. Genau so bleibt die Küche für die nächsten 15 Jahre. Die Innovationen der Serie „Inspirational Display” von ewe sind eine neue Art von Küchenprodukten: Gläserne Arbeitsplatten, transparente Schubladen, flexible Akzentbeleuchtung und vieles mehr wurden mit dem Fokus auf Persönlichkeit und Flexibilität designt.

    Menschen geben viel Geld dafür aus, das perfekte Zuhause zu finden und zu gestalten. Die Angst davor, von neuen Trends überholt zu werden, macht uns vorsichtig bei der Farb- und Detailauswahl. „Inspirational Display” basiert auf der Idee, dass eine Küche nicht neutral zu sein hat, um über Jahre hinweg zu bestehen. Die Produkte bauen auf Flexibilität.

    Die Innovationen ermöglichen es einerseits, ausgewählte Artikel zu präsentieren, anderseits können Dinge, die wir nur aufbewahren und nicht zeigen wollen, verborgen werden. Eine aktuelle Umfrage ergab, dass Österreicher es bevorzugen, persönliche Gegenstände und Details, Gläser und Geräte zu zeigen. Besteck, Lebensmittel und Küchenzubehör wird jedoch lieber versteckt.

    Zu den ewe Stauraumlösungen >>>

    Bilder
    Foto: Karl Anderson Photography
    Dekoration: Sanna Messo

    Kategorie: Küchentrends Tags: Do it yourself, Inspirierende Stauraumlösungen

  • Selbermachen macht glücklich

    Immer mehr Menschen gestalten ihre Wohnung so um, dass sie darin ihre Persönlichkeit zum Ausdruck bringen. Diesen kreativen Prozess wollen wir mitgestalten und unsere Küche zu einem Unikat machen, das uns auf den Leib geschnitten ist.

    Beim Selbermachen geht es darum, dass Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen und neue Funktionen für Ihre Küche finden. Betrachten Sie das ganze einmal von einem anderen Blickwinkel und wer weiß, was dabei entsteht.

    Legen Sie los!
    Das Schöne am Selbermachen ist, dass man selber bestimmt, wie weit man gehen will. Sie könnten leicht die ganze Küche selber gestalten, wo alles darin irgendwie aus etwas wiederverwertet wurde. Oder Sie gehen es langsam an und entfernen die Schranktüren von einigen Schränken, um den Inhalt herzuzeigen, oder ersetzen die Lampe über dem Küchentisch durch einen schmiedeeisernen Kronleuchter.

    Kleine Veränderung, große Wirkung
    Es bedeutet viel Aufwand, eine neue Küche zu kaufen, nicht nur finanziell, sondern auch in kreativer Hinsicht und wenn sie dann einmal steht, ist es schwer, seine Meinung zu ändern. Aber es gibt einfache Dinge, die man schnell ändern kann und die trotzdem viel bewirken und den Raum anders aussehen lassen. Streichen Sie die Wände oder tauschen die Griffe Ihrer Küche.

    Kategorie: Küchentrends Tags: Do it yourself, Küchenplanung

  • DIY Marmeladenglas-Hauben

    DIY Marmeladenglas-Hauben

    Ich liebe Eingemachtes, ob fruchtige Marmeladen, würzige Chutneys, aromatisierte Öle oder eingelegtes Gemüse. Ganz nach dem Motto „das Auge isst mit“ finde ich es sehr schön wenn die sorgfältig hergestellten Köstlichkeiten eine ebenso liebevolle Verpackung haben.

    (1) Materialliste:

    • Stoffreste im Format von ca. 16 x 16 cm
    • Kreisschablone aus Karton Ø ca. 14 cm
    • Zickzack Schere oder Haushaltsschere
    • Stempelkissen
    • Stempel
    • Lineal
    • Garn

    (2+3) Lege ein Stoffquadrat möglichst faltenfrei - eventuell vorher bügeln - auf den Tisch und bestemple es mit deinem Wunschmotiv in einer passenden Farbe. Es eignen sich hierfür alle gängigen Stempelkissen. Soll das Ganze waschbar sein, gibt es auch schon Stempelfarben die durch Erhitzen haltbar gemacht werden können. Um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen, ist es vorteilhaft ein Lineal zur Hilfe zu nehmen.

    Wenn der ganze Stofffleck bedruckt ist, wende ihn. Nun die Kreisschablone mittig darauf platzieren und eine Linie ziehen (4). An dieser entlang dann mit der ZickZack Schere den 14 cm große Kreis ausschneiden (5). Ich empfehle eine Zickzack Schere zu verwenden, da der Stoff damit nicht so ausfranst. Es funktioniert aber auch mit einer gewöhnlichen Haushaltsschere. Die Linie und der Schnitt werden auf der Rückseite gemacht damit, sollte man nicht so genau schneiden, vorne keine unschönen Linien zu sehen sind.

    Und voilà, nun sind die Marmeladenglas - Hauben fertig (6). Sie können nun eure selbstgemachten Leckereien schmücken und freuen den Gaumen und die Augen.

    TIPP: Um die Stoffkreise leicht mit dem Garn am Glas festzumachen, verwende ich zuerst einen Haushaltsgummi um den Stoff über den Deckel zu spannen und zu fixieren. Erst danach binde ich das Garn um das Glas - so verrutscht die Haube nicht während man die Masche macht. Der Gummi lässt sich danach einfach wieder abnehmen.

    Passende Stempel gibt es unter www.rotfux.com

    Ich wünsche ganz viel Freude beim Nachmachen!

    Liebe Grüße
    Frl. Rotfux

    Kategorie: Kulinarik und Genuss Tags: Gastbeiträge, Do it yourself