ewe ... und nicht irgendeine Küche

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Ihr Presse Kontakt:

ewe Küchen Gesellschaft m.b.H.
Mag. Günter Schwarzlmüller

Dieselstraße 14
A-4600 Wels
Tel. +43 7242 / 237-0
Fax: +43 7242 / 237-1221
werbung@ewe.at
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andespreis für Umwelt und Natur 2008
Der in Wels beheimatete Küchenproduzent EWE liefert seit nunmehr 15 Jahren seine anfallende Überschussenergie an das benachbarte Galvanowerk Holbe. Ein ambitioniertes Projekt, das sich im Lauf der Jahre als ökologisch wie auch ökonomisch zukunftsweisend erwiesen hat.   

Mit dem OÖ. Landespreis für Umwelt und Natur prämiert die Landesregierung jedes Jahr besondere Leistungen sowie innovative Entwicklungen im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes. 2008 geht diese besondere Auszeichnung an die EWE Küchen GmbH in Wels sowie an das beratende Ingenieurbüro Steinmair & Partner für das Projekt „Straßen verbinden oder Nachbarschaftssynergie“. Ein Erfolg auf ganzer Linie, der sich für EWE wie auch Holbe ebenso in Zahlen niederschlägt.

Synergien nutzen
Bis 1992 wurde Restholz aus der Küchenproduktion von EWE ungenutzt und kostenpflichtig entsorgt. Ab 1993 wurde dieses Restholz verfeuert und mittels einer Nahwärme-Leitung unter der Straße zum benachbarten Galvanowerk Holbe transportiert, welches mit der Überschussenergie von EWE seit diesem Zeitpunkt Galvanobäder heizt. Eine innovative Idee, die sich bereits im ersten Jahr amortisiert hatte und auf lange Sicht positive ökologische Akzente setzt.

Nachhaltige Benefits
Das Erkennen und Nutzen dieser Synergien brachte deutliche Vorteile für beide Unternehmen. Holbe spart sich jährlich ca. 90.000 Euro an Energiekosten bei einem einmaligen Investitionsaufwand von 45.000 Euro. EWE selbst spart durch Erlöse und nicht anfallende Entsorgungskosten bis zu 47.000 Euro pro Jahr. Auch die positiven Auswirkungen auf die Umwelt lassen sich mit eindrucksvollen Zahlen belegen: Etwa 405 Tonnen CO2-Ausstoß pro Jahr – oder 1,5 GWh bzw. 100.000 Liter Öl jährlich – fallen weg. Kommunikation zwischen Nachbarn, darauf beruht der Erfolg dieses mit viel Engagement voran getriebenen Projektes, das nur positive Ergebnisse – für alle Beteiligten und die Umwelt – liefert. Und auch weiter liefern wird.

Erst der Anfang
Der Erfolg dieses Projektes und die damit verbundene Auszeichnung durch das Land Oberösterreich wurde vom Geschäftsführer der EWE Gruppe Christian Rösler natürlich mit besonderer Freude aufgenommen und legte auch den Grundstein für die Findung weiterer Synergien mit benachbarten Unternehmen. Denn das langfristige Ziel kann nur sein, Energiekosten ohne Komforteinbußen zu senken und dabei keine zusätzliche Belastung für die Umwelt zu schaffen. EWE ist von diesem Weg überzeugt und wird ihn deshalb auch in Zukunft verstärkt forcieren, im eigenen wie auch im Interesse der Umwelt.
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